Das "Time Flies"-Event ist nun vorüber – Apple präsentierte eine neue Apple Watch wie auch ein kostengünstigeres SE-Modell. Ferner stellte Tim Cook ein neues iPad und iPad Air vor wie auch das Dienste-Bundle "Apple One". Zusätzlich kündigte Apple mit Fitness+ einen zusätzlichen Dienst an, womit Kunden sich zu Hause in Form bringen können. Lesen Sie hier die Bewertungen der MacTechNews-Redaktion der heutigen Neuvorstellungen.
iPad Air der vierten Generation ()
Beim iPad Air war vorab so gut wie alles bekannt: Das neue iPad Air der vierten Generation kommt im Design des iPad Pro daher und stellt eine sinnvolle Weiterentwicklung des iPad Air der dritten Generation dar. Besonders der A14-Prozessor das iPad Air deutlich auf – die Performancesteigerungen sind mehr als deutlich, wenn man den Apple-Angaben Glauben schenkt. Zum Preis ab rund 630 Euro ist das neue iPad Air eine sehr interessante Alternative zum iPad Pro: Dies setzt noch auf den Apple A12Z – Leistungsmäßig sollten sich diese iPads kaum unterscheiden. Das iPad Pro nimmt daher eine sonderbare Stellung in Apples Sortiment ein: Der Prozessor ist zwei Jahre alt und der Kaufpreis des iPad Pro ist um über 200 Euro teurer als das iPad Air – bringt aber 128 GB Speicher und Face ID mit.
iPad der achten Generation ()
Neben dem iPad Air stellte Apple auch ein neues iPad ohne Namenszusatz vor. Hier handelte es sich jedoch um reine Produktpflege. Durch den A12-Prozessor erhält das Gerät einen Leistungsschub – sonst blieb fast alles beim alten. Der Kunde erhält etwas mehr Leistung für sein Geld – aber es handelt sich hier um ein evolutionäres Update ohne Überraschungen.
Apple Watch Series 6 ()
Die Apple Watch Series 6 kommt in neuen Gehäusefarben daher und bringt ferner ein verbessertes Always-On-Display (mehr als doppelt so hell) und ein Blutsauerstoff-Sensor mit. Apple hat auch beim Prozessor nachgebessert – der Apple S6 ist schneller und gleichzeitig energieeffizienter. Wer auf eine große Revolution hoffte, den enttäuscht die Series 6 wahrscheinlich – kaum ein Nutzer einer Series 4 oder 5 wird auf die Series 6 umsteigen. Da der Preis im Vergleich zu den Vorgängermodellen aber gleich blieb, erhält der Kunde für dasselbe Geld ein besseres Produkt. Etwas ärgern dürften sich einige Kunden aber über das nun fehlende USB-Netzteil, welches Apple von der Zubehörliste strich.
Apple Watch SE ()
Wer kein Vorgängermodell der Watch kaufen möchte, hat nun einer Alternative: Die Apple Watch SE. Diese ist im selben Design wie die Apple Watch Series 6 gehalten – verzichtet jedoch auf manche Funktionen wie zum Beispiel das EKG-Feature, das Always-On-Display oder die Blutsauerstoff-Bestimmung. Legt der Käufer hierauf keinen Wert, stellt die Apple Watch SE eine interessante Alternative dar. Die SE ist eine sinnvolle Ergänzung in Apples Sortiment. Ab sofort gibt es die Series 6 als Top-Modell, die SE im mittleren Preissegment und die betagte Series 3 als Budget-Modell.
Apple Fitness+ ()
Die einzige richtige Überraschung des Abends, von welcher zuvor aus der Gerüchteküche nichts zu hören war: Apple Fitness+. Apple ergänzte seine Dienste-Sparte um einen Fitness-Dienst, welcher Apples Öko-System vollständig ausreizt. iPhone, iPad, Apple TV und Watch bilden während der Workouts des Nutzers ein Team und übernehmen unterschiedliche Aufgaben – beispielsweise wird die Sensorik der Watch genutzt, um Gesundheitsdaten zu ermitteln während das Apple TV Tutorial-Videos zum gewählten Workout zeigt. Der neue Apple-Dienst dürfte diverse "Online-Fitnessstudios", welche in den vergangenen Jahren eingeführt wurden, ins Zittern bringen – obwohl Fitness+ mit rund 10 Dollar nicht günstig ist.
Apple One ()
Apple bietet mittlerweile einige Dienste an: Apple Music, Apple TV+, Apple News+, iCloud Speicherplatz, Apple Arcade und nun auch Apple Fitness+. Momentan muss jeder Dienst individuell abonniert werden – damit ist nun mit "Apple One" Schluss. Ein Abo deckt je nach gewähltem Modell unterschiedliche Dienste ab und der Kunde spart durch das Kombi-Abo etwas Geld. Ein solches Bundle war eigentlich schon seit der Einführung von Apple TV+ oder Apple Music überfällig – ab Herbst soll es aber zur Verfügung stehen.
Bewertung des Events
Bis auf Apple Fitness+ waren so gut wie alle Neuerungen des heutigen Abends bekannt – es gab so gut wie keine Überraschungen mehr. Natürlich ist Apple dies nicht anzulasten, wenn in der Gerüchteküche bereits über fast alle Neuerungen berichtet wurde. Doch bei den meisten Neuerungen handelt es sich um reine Produktpflege, welche Apple auch ohne vorbereitetes Video hätte vorstellen können. In letzter Zeit ging Apple dazu über, selbst große Neuerungen wie die AirPods Pro oder das MacBook Pro 16" ohne große Bühnen- oder Stream-Show per Pressemitteilung anzukündigen. Vielleicht wäre dies auch hier die bessere Alternative gewesen, statt Produktpflege mit großem Tamtam zu präsentieren.
Da heute weder die "Apple Silicon"-Macs noch das iPhone 12 zur Sprache kamen, darf man sich wohl auf ein zweites oder gar drittes Apple-Event in diesem Herbst freuen.
September 16, 2020 at 03:01AM
https://ift.tt/3hGFTD2
"Time Flies": Bewertung des heutigen Events | News - MacTechNews.de
Die Amazon September-Angebote gehen nur noch bis zum morgigen 15. September, Endspurt also. Auch heute gibt es wieder UHD-Fernseher - wie bisher jeden Tag, immer von einem jeweils anderen Hersteller. Heute ist LG an der Reihe, leider nicht mit schmucken OLED-Fernsehern, dafür aber mit günstigen Einstiegs- oder Zweitgeräten der UN7100-Reihe.
Die Fernseher bieten natürlich die schon länger zum Standard gewordene UHD-Auflösung, Smartfunktionen und, für alle, die nicht nur Netflix und APIV konsumieren, einen Triple-Tuner für TV. Bei der Wiederholrate ist bei 50 Hz Schluss, schnellere Panels gibt es bei LG erst in teureren Baureihen. Die Bildqualität kann sich angesichts des schmalen Preises aber trotzdem sehen lassen.
Auch wenn wir zum raschen Aufrüsten des Arbeitsspeichers (nur 8 Gigabyte DDR4) raten würden: Zu einem Preis von 927,64 Euro ist das Acer Nitro 5 AN515-54-55UY ein gutes Angebot mit gamingtauglicher Performance. Bei der CPU fehlt es zwar etwas an Kraft für CPU-lastige Titel wie den Flight Simulator 2020, bei den meisten anderen Spielen gleicht das die verbaute RTX 2060 mit für die Preisklasse überdurchschnittlicher Leistung wieder aus. Als Massenspeicher ist eine SSD mit 512 GByte verbaut.
120 Hz: Praktisch ist das 15,6 Zoll FHD-Display, auf dem ihr unterwegs sogar mit bis zu 120 Hz spielen könnt. Externe Bildschirme lassen sich aber natürlich ebenfalls anschließen.
Gegen Aufpreis mehr Leistung: Mit dem Acer Nitro 5 AN517-51-764G bekommt ihr für 1.206,25 Euro eine besser ausgestattete Variante mit 17,3 Zoll FHD-Bildschirm. Dieser arbeitet ebenfalls mit 120 Hz und auch die RTX 2060 findet sich hier als 3D-Beschleuniger. Unterschiede gibt es beim Prozessor: Dank des Core i7-9750H steht deutlich mehr Rechenleistung zur Verfügung, zudem sind bereits 16 Gigabyte RAM mit an Bord.
Die hier aufgeführten Angebote sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GameStar: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision.
September 14, 2020 at 08:23AM
https://ift.tt/2Zz4WRX
LG UHD-Fernseher und Acer Nitro Notebooks mit RTX 2060 bei Amazon - GameStar
Du denkst nachhaltige Smartphones können nur die Holländer produzieren? Von wegen! Nach der Vorstellung des Fairphone 3+ wagt sich nach längerer Zeit auch mal wieder die Shift GmbH aus dem hessischen Falkenberg aus der Deckung. Neben dem Notebook Shift13mi haben die Fairphone-Wettbewerber auf der IFA in Berlin auch das (verbesserte) Shift6mq vorgestellt.
Shift Shift6mq
Shift6mq? Da war doch etwas?! Richtig! Wirklich neu ist dieses Smartphone nämlich nicht. Ganz im Gegenteil. Wir haben es dir schon Anfang 2019 (!) vorgestellt. Denn es sollte eigentlich schon im zweiten Quartal vergangenen Jahres in den Handel kommen, stattdessen soll es jetzt Ende dieses Jahres werden – mit besseren Hardware-Komponenten und mit Android 10 statt Android 9.
Wie gehabt: Ein 6 Zoll großes 18:9-AMOLED-Display (1.080 x 2.160 Pixel) und ein Qualcomm-Prozessor (Snapdragon 845). An anderer Stelle will Shift aufsatteln. Zum Beispiel beim Speicherplatz, der nun bei 128 statt bei 64 GB liegen soll – erweiterbar per MicroSD-Karte um bis zu 512 GB. Die Akkukapazität ist auf 3.850 mAh gewachsen und auch zur Kamera gibt es jetzt Details.
Während auf der Vorderseite eine 13-Megapixel-Kamera mit f/2.2-Blende verbaut ist, kommt auf der Rückseite eine Dual-Kamera zum Einsatz. Sie setzt sich aus einem Sensor von Sony (IMX519) mit einer Auflösung von 16 Megapixeln und einen Samsung-Sensor (S5K2X7SP) mit einer Auflösung von 24 Megapixeln zusammen. Nutzen kannst du das 199 Gramm schwere Shift6mq auf Wunsch mit zwei SIM-Karten (beide Nano-SIM), allerdings maximal in LTE-Netzen. 5G-Unterstützung ist nicht gegeben.
Das (neue) Shift6mq soll Ende 2020 verfügbar sein.
Vorbestellungen sind ab sofort für 799 Euro möglich, der reguläre Preis soll später bei 844 Euro liegen – jeweils inklusive 22 Euro Gerätepfand und schwarzem Bumper. Ein überraschender Preis? Nun mit Blick auf die technischen Parameter, die im Datenblatt des Smartphones stehen, weniger. Etwas erstaunlich sind nur die in dieser Preisklasse eigentlich schon „ausgestorben“ geglaubten großen Displayränder und die vergleichsweise mäßige Dual-Kamera. Hier wandelt Shift aber auf ähnlichen Pfaden wie FairPhone.
Was du zudem nie vergessen darfst: Wenn du dir das Shift6mq kaufst, unterstützt du damit die modulare Bauweise inklusive des jederzeit austauschbaren Akkus und die einfache Reparierbarkeit. Hinzu kommen, dass die Mitarbeiter von Shift in China nach Angaben der deutschen Unternehmer fairer bezahlt werden als jene in den Großfabriken in Shenzhen und Umgebung.
„Unser Handeln richtet sich nach einer klaren Grundregel: So viel Gutes tun wie wir können und dabei so wenig Schaden anzurichten wie möglich.“ Carsten Waldeck, Mitbegründer und Geschäftsführer der SHIFT GmbH
Motorola G9 Plus
In Deutschland noch nicht offiziell, dafür aber schon in Brasilien im Angebot: das neue Motorola Moto G9 Plus für knapp 400 Euro. Der Preis fällt für ein Android 10 Smartphone mit 4 GB RAM und 128 GB Speicherplatz fast schon ein wenig hoch aus. Zur weiteren Ausstattung zählen ein 6,8 Zoll großes Full-HD-Plus-Display, Quad-Kamera (64 + 8 + 2 + 2 Megapixel) sowie 16-Megapixel-Frontkamera. Als Prozessor ist der Qualcomm Snapdragon 730G verbaut, der Akku ist 5.000 mAh groß.
Noch nicht in Deutschland verfügbar: das Motorola Moto G9 Plus.
Das Besondere: Obwohl es sich um ein Smartphone der Y-Reihe handelt – sie steht ähnlich wie die A-Klasse von Samsung für erschwinglichere Modelle – kommt auf der Vorderseite eine Popup-Kamera zum Einsatz. Sie fährt mit einer Auflösung von 16 Megapixeln immer dann aus dem Rahmen des Telefons heraus, wenn du sie brauchst.
Huawei Y9a: Vier Kameras auf der Rückseite und eine Pop-up-Kamera vorne.
Das bedeutet auch: Das 6,63 Zoll große TFT-LCD-Display kannst du unterbrechungsfrei nutzen. Die Auflösung liegt bei 1.080 x 2.400 Pixeln. Herzstück ist der MediaTek-Prozessor Helio G80, dem abseits von Asien und Afrika 6 GB RAM und 128 GB Speicherplatz zur Verfügung stehen. In anderen Regionen der Welt, wo das Handy angeboten wird, sind sogar 8 GB Arbeitsspeicher verbaut.
Auf der Rückseite des LTE-Smartphones ist eine Quad-Kamera (64 + 8 + 2 + 2 Megapixel) verbaut, der Akku liefert abseits von Asien und Afrika eine Kapazität von 4.300 mAh und ist mit 22,5 Watt aufladbar. Zu einem Preis und einer möglichen Verfügbarkeit in Deutschland gibt es aktuell noch keine Informationen.
Realme V3 5G
In Asien immer beliebter und auf kurz oder lang auch immer häufiger in Europa erhältlich: erschwingliche 5G-Smartphones. Ein neues 5G-Discount-Handy hat jetzt Realme in China präsentiert. Das Realme V3 5G kostet in der kleinsten erhältlichen Ausführung umgerechnet gerade einmal 123 Euro (6 GB RAM / 64 GB Speicherplatz), ist aber auch noch in zwei anderen Varianten zu haben. In der Konfiguration mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher kostet es 173 Euro, es sind aber auch knapp 200 Euro möglich – für 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Speicher.
Realme V3 5G: Günstig-Handy mit 5G-Unterstützung.
Grundsätzlich an Bord: Ein 5.000 mAh großer Akku, ein 6,5 Zoll großes Display (20:9-Format, 720 x 1.600 Pixel) mit Tropfen-Notch – hier ist die Frontkamera mit 8 Megapixeln untergebracht – sowie eine Triple-Kamera auf der Rückseite (13 + 2 + 2 Megapixel). Als Prozessor ist der MediaTek Dimensity 720 verbaut – der aktuell schwächste 5G-Prozessor der Dimensity-Reihe. Softwareseitig kommt das Smartphone auf Basis von Android 10 mit realme UI in den Handel.
Vivo IQOO 5 Pro
Erst vor wenigen Wochen haben wir dir ein neues IQOO-Modell von Vivo vorgestellt: das IQOO 5. Jetzt kommt das passende Pro-Modell für umgerechnet rund 615 Euro (8 GB / 256 GB) beziehungsweise 689 Euro (12 GB / 256 GB) mit 5G-Support in den Handel. Erhältlich ist es nicht nur in Schwarz, sondern auch in einer feschen BMW M Motorsport Edition.
Teil der hochwertigen Ausstattung ist nicht nur ein 6,56 Zoll großes AMOLED-Display (1.080 x 2.376 Pixel, 120 Hertz) mit abgerundeten Seitenkanten, sondern auch der Qualcomm Snapdragon 865 als zentrale Recheneinheit. Wohlgemerkt: die „einfache“ Variante, nicht die neue Plus-Version. Auf der Rückseite sind drei Kameras verbaut (50 + 13 + 8 Megapixel), vorne kannst du eine 16 Megapixel starke Kamera nutzen.
Für BMW-Fans fast schon ein Muss: das neue Vivo IQOO 5 Pro.
Außerdem an Bord: Ein Akku mit einer Kapazität von 4.000 mAh (aufladbar mit Flash-Charge-Technologie mit bis zu 120 Watt), WiFi 6, Bluetooth 5.1 und NFC.
Umidigi A7s
Neue Hardware auch aus China von Umidigi. Nach dem Umidigi A7 Pro ist jetzt in drei Farben auch das Schwestermodell Umidigi A7s zu haben – inklusive Infrarot-Thermometer auf der Rückseite. Die restliche Ausstattung ist aber klar dem Einsteiger-Segment zuzuordnen – was auch am Preis abzulesen ist, der bei gerade einmal 86 Euro liegt.
Der Prozessor von MediaTek verfügt über vier Kerne, die mit maximal 1,25 GHz takten. Ihm stehen 2 GB RAM und 32 GB (erweiterbarer) Speicherplatz zur Seite. Der Akku ist 4.150 mAh groß, auf der Rückseite eine Triple-Kamera (13 + 8 + 2 Megapixel) nutzbar. Die Frontkamera – integriert in eine Tropfen-Notch – löst mit bis zu 8 Megapixeln auf.
Meet #UmidigiA7S, World’s First AI Digital Thermometer Entry-Level Smartphone!
🌡️ Infrared Thermometer
📱 6.53’’ Large Full Screen
📷 Ultra Wide Quad Camera
Der Bildschirm des Umidigi A7s ist 6,53 Zoll groß und bietet im 20:9-Format eine Auflösung von 720 x 1.600 Pixeln. Nutzbar ist das Smartphone hierzulande in GSM-, UMTS- und LTE-Netzen – auf Wunsch mit zwei SIM-Karten im Parallelbetrieb.
Oukitel WP 8 Pro
Schon auf den ersten Blick als klassisches Outdoor-Smartphone zu identifizieren ist das Oukitel WP8 Pro. Es ist mit Android 10 ausgestattet und gemäß IP69-Zertifizierung gegen Staub und eindringendes Wasser geschützt. Das Display (720 x 1.560 Pixel) ist 6,49 Zoll groß, der Akku mit 5.000 mAh ziemlich ausdauernd. Eher durchschnittlich: 4 GB RAM und 64 GB Speicherplatz. Kaufen kannst du das neue Outdoor-Smartphone ab sofort zum Beispiel bei AliExpress zu einem Preis von rund 180 Euro.
Für draußen bestens gerüstet: das neue Oukitel WP8 Pro.
Ulefone Armor 9E
Ebenfalls dem Outdoor-Segment zuzuordnen ist das neue Ulefone Armor 9E. Im Vergleich zum oben genannten Oukitel-Modell bietet das neue Smartphone von Ulefone aber eine bessere Ausstattung. Das erklärt auch den Preis von umgerechnet etwa 380 Euro. Wenn du schnell bist, kannst du es dir bei BangGood aber auch für knapp 280 Euro sichern – zuzüglich Zoll-Gebühren, weil es aus Hongkong verschickt wird.
Wasser- und staubdicht ist auch das Ulefone Armor 9E. Mit Blick auf die Leistung kannst du dich auf eine grundsolide Performance freuen. Denn verbaut ist der MediaTek Helio P90 Prozessor – flankiert durch 8 GB RAM und 128 GB Speicherplatz. Letzterer ist per MicroSD-Karte um bis zu 2 TB noch erweiterbar.
Das LCD-Display des Outdoor-Handys ist 6,3 Zoll groß und löst mit 1.080 x 2.340 Pixeln auf. Der Bildschirm zeigt dir unter anderem die Fotos und Videos an, die du mit der Quad-Kamera auf der Rückseite (64 + 8 + 2 + 2 Megapixel) aufnimmst. Vorne ist eine Selfie-Kamera mit einer Auflösung von bis zu 8 Megapixeln verbaut. Echtes Highlight ist aber der Akku mit einer stattlichen Kapazität von 6.600 mAh. Er macht das Smartphone aber auch ziemlich schwer. Stolze 320 Gramm bringt es auf die Waage.
BlackView BV9900E
Nach dem BlackView BV9900 und dem BlackView 9900 Pro kommt jetzt ein drittes Smartphone der 9900er Serie in den Handel: das Blackview BV9900E, das ebenfalls im Outdoor-Segment um Marktanteile kämpft. Bei einer Bestellung über AliExpress liegt der Preis bei rund 360 Euro. Eine Lieferung nach Deutschland ist aktuell aber noch nicht möglich. Dieser Status kann sich aber jederzeit ändern.
Das Smartphone bietet 128 GB Speicherplatz, 6 GB Arbeitsspeicher und basiert ebenfalls auf dem MediaTek Helio P90 Prozessor. Das Display (1.080 x 2.280 Pixel) ist 5,84 Zoll groß, der Akku für ein Outdoor-Smartphone vergleichsweise klein: 4.380 mAh. Dafür bietet das Blackview BV9900E aber auch das von den hier und heute vorgestellten Rugged Phones insgesamt unauffälligste Design mit stark abgerundeten Ecken.
Auf der Rückseite des Android-10-Smartphones sind vier Kameras verbaut. Die Hauptkamera von Sony löst mit bis zu 48 Megapixeln auf. Dazu gesellen sich eine Ultra-Weitwinkel-Kamera (120 Grad, 16 Megapixel), eine Macro-Kamera (2 Megapixel) und ein Tiefenschärfe-Sensor (0,3 Megapixel).
Weitere Smartphone-Neuheiten
Verschiedene andere Smartphone-Neuheiten haben wir dir in den vergangenen Tagen in separaten News ausführlicher vorgestellt. Zum Beispiel die folgenden für den deutschen Markt relevanten Geräte:
Affiliate-Link: inside digital erhält eine kleine Provision, wenn du über den markierten Link einkaufst. Den Preis für das Produkt beeinflusst dies nicht. Die Einnahmen tragen dazu bei, dir unseren hochwertigen Journalismus kostenfrei anbieten zu können.
September 11, 2020 at 07:53PM
https://ift.tt/3hgS4WF
Viele neue Smartphones: Sportlich, frisch und hart im Nehmen - inside digital
Die LG BX 4K OLED Fernseher sollen einen günstigen Einstieg in die OLED-Welt bieten
LG bringt mit der BX-Serie seine günstigen Einsteiger-OLEDs auf den Markt. Die BX 4K OLEDs sind mit HDMI 2.1, Dolby Atmos, Dolby Vision und dem Alpha 7 Prozessor (Gen 3) ausgestattet.
Die BX-Serie eröffnet wie auch in den letzten Jahren das Premium-OLED-Lineup von LG Electronics. Der Fokus bei diesem Produkt liegt auf einen „günstigeren“ Preis, was auch erklärt, wieso das Modell nur zwei HDMI 2.1-Eingänge, statt der üblichen vier bei den CX, GX und WX Modellen besitzt. Zudem ist der Prozessor Alpha 7 (Gen 3) etwas schwächer als die Alpha 9-Variante. Wir meinen jedoch, dass dies keine gravierenden Unterschiede bei der Bedienung und audiovisuellen Performance mit sich bringt. Zuletzt wäre noch das Design zu erwähnen, welches sich jetzt aber nicht extrem von den CX-Modellen unterscheidet. Lediglich der Standfuß ist etwas schmäler und „einfacher“.
Der BX 4K OLED ist auch bestens für Gamer geeignet dank HDMI 2.1, 4K/120Hz, VRR, ALLM, G-Sync uvm.
BX 4K OLED in Kürze verfügbar
Würde uns also jemand Fragen, was die großen Unterschiede zwischen der CX und der neuen „günstigen“ BX-Modellreihe ist, würden wir wohl mit „Prozessor, Design, HDMI 2.1 und Preis“ antworten. LG Electronics hat es sich zu einer neuen Tradition gemacht, die B-Serie immer erst im Herbst zu veröffentlichen um den Händlern nochmals ein „Topseller-Produkt“ für das nahende Weihnachtsgeschäft zu liefern. Doch das ist womöglich nur die halbe Wahrheit. Früher erschien die B-Serie zeitgleich mit allen anderen OLED Fernsehern im Frühjahr. Das hatte zur Folge, dass der Preis für dieses Modell in den darauffolgenden Monaten extrem nach unten gezogen wurde. Preise von unter 1.000 Euro waren im Herbst/Winter keine Seltenheit. Und da LG seine OLED-Technologie nicht verramschen möchte, stellt dieser Schritt für den Hersteller und den Handel eine Win-Win-Situation dar. Die OLED-TVs bleiben Preisstabil und der Handel kann mehr verdienen.
Preisvergleich zur CX-Serie
Jetzt ergibt sich jedoch ein anderes Problem. Zum Marktstart ist die BX-Serie laut unverbindlicher Preisempfehlung bereits teurer als die bliebe CX-Serie, die zusätzlich in einer 48-Zoll-Variante verfügbar ist. Für die 48 und 55 Zöller der CX-Serie zahlt man aktuell um die 1.600 Euro. Also bereits 200 Euro weniger als für den OLED55BX9LB. Wer greift da noch zum „günstigeren“ BX-Modell, wenn man etwas mehr Prozessor-Performance und zwei zusätzliche HDMI 2.1 Ports mit der CX-Serie bekommen kann – und das zu einem besseren Preis? Wir können nur vermuten, dass Händler die BX-Modellreihe kurz nach Erstverkaufstag im Preis senken und in erste Preisaktionen aufnehmen. Ansonsten wird das Einstiegs-Modell in vielen Händlerregalen stehen bleiben.
LG OLED55CX9LA OLED TV (Flat, 55 Zoll/139 cm, UHD 4K, SMART TV, webOS 5.0 mit LG ThinQ)
Dass Juice-Gründer und CEO Christoph Erni eigentlich aus der Software kommt, merkt man dem Schweizer Ladetechnikexperten immer mehr an. Denn schon bei der Präsentation seiner drei großen Neuheiten startet er mit dem Satz: „Wir lieben Software“ – und erklärt, dass diese künftig den Unterschied in der Ladetechnik machen werde. Und da auch Juice nicht exakt weiß, was die Zukunft bringen wird, man aber genau weiß, dass die Kunden ihre Ladetechnik die nächsten zehn bis 15 Jahre nicht mehr neu installieren wollen, entwickelte man einen eigenen Prozessor, der aktuell samt smartem Lastmanagement und eichrechtskonformem Laden laut Erni zu rund „10 Prozent“ ausgelastet sei. Warum nutzt er nicht ein bestehendes Produkt von Intel, Qualcomm und Co.?
Weil Erni die Software am Herzen liegt und der Prozessor, übrigens „Juice Jet Engine“ genannt wiederum das Herz der Software ist, die man aufspielen kann und: Weil der Prozessor sehr Hitze-, Kälte und Rüttelbeständig sein muss, da er künftig in allen Juice-Produkten verbaut wird. Die Namensgebung erinnert ein bisschen an Oldsmobiles ersten Turbomotor von 1962, der damals „Jet Fire“ genannt wurde.
Erkennbar ist er neue Schritt auch am Symbol „Juice +“, das symbolisiert, das Alles mit allem verbunden werden kann. Juice formuliert es so: Die Juice Jet Engine vereinigt viele Funktionen in sich, darunter absolut sicheres Laden mit allen auf dem Markt erhältlichen Elektro-Fahrzeugen. Kniffelig wird es bei hohen Ströme, Fehlerströmen, Kurzschlüssen oder Überhitzungen, die die Ladetechnik laut Erni dann eben doch zur vielzitierten „Raketentechnik“ machen, wenn man allein den Sicherheitsaspekt richtig behandele. Außerdem sei die Jet Engine optimiert auf individuelle Ladecharakteristika und -besonderheiten von über 100 verschiedenen E-Fahrzeugen. Denn laut Erni verhält sich jedes Fahrzeug anders, und das teils nicht immer ganz normkonform, teilweise sprächen sie auch „Dialekte“ der Normkommunikation. Weshalb die Jet Engine das ausgleichen soll, um immer sorgenfrei laden zu können.
Wichtig: Interaktiv vernetzbar mit offenen Schnittstellen für absolute Zukunftssicherheit.
Um den Kunden Zukunftssicherheit bieten zu können, erklärt Erni auch, dass „dumme Standalone-Stationen keine Zukunft mehr haben“. Seiner Meinung nach genügt das rudimentäre Protokoll OCPP, das heue einen Quasi-Standard bildet, künftigen Anforderungen nicht. Und je mehr elektrische Fahrzeuge auf den Markt kommen, desto wichtiger werden vollintegrierte volldynamische Ladelösungen. Die Juice Jet Engine deckt laut Hersteller volldynamisches Lastmanagement bereits heute ab und ihre clevere Architektur soll sie bereit machen für alle künftigen Erweiterungen, auch kundenspezifisch.
Aber auch die Hardware entwickelt man weiter – mit dem Booster 3 „Air“, der nur noch bescheidene 283 Kubikzentimeter Volumen aufweist und damit definitiv eine der kleinsten Ladestationen auf dem Markt ist. Auch hier hatte Erni eine Anekdote parat: nachdem seine Entwickler ohnehin immer Cola trinken würden, sollten sie doch versuchen, die Technik in eine Coladose zu packen, die 330 Kubikzentimeter Volumen hat. Zum Vergleich: Der Juice Booster 2 hat 484 Kubikzentimeter und wiegt rund das Doppelte. Kann dafür aber auch 22 kW, wo sich die neue Kompaktwalze mit 11 kW begnügt, was den meisten Kunden laut Juice aber genügt. Der Preis? Wir tippen mal auf rund 1500 Euro, was Erni nicht bestätigte, aber auch nicht direkt verneinte.
Hauptantrieb für die Neuentwicklungen waren wieder die Kunden, die Juice einmal mehr ausführlich befragte. Denen war am wichtigsten, dass die Ladetechnik so klein wie möglich baut. Dann sollte sie einfach zu bedienen sein (ist der Juice Booster auch), erst dann kamen in der Reihenfolge die Aspekte Sicherheit und Verlässlichkeit. Auch dazu hatte Erni eine Anekdote parat: Zum Marktstart des Juice Booster produzierte man auch 50 Leihgeräte, laut Erni extra „in hässlichem orange dass die Kunden sie auch wieder zurückgeben“, die man in Falle eines Ausfalls versendet. Bei einer Quote von weniger als 0,1 Prozent fragte kürzlich ein Mitarbeiter, weshalb 45 Leihgeräte ungenutzt seit Jahren wertvollen Platz wegnehmen würden – sie wurden noch nie gebraucht, obwohl mittlerweile zigtausend Exemplare im Einsatz sind.
Womit wir beim letzten Punkt sind: Service und Langlebigkeit. Denn aktuell tut sich immer noch viel in der Ladetechnik und keiner kann sagen, was in zehn oder 15 Jahren sein wird. Und da Auswahl und Installation samt Backup immer viel Aufwand bedeuten, hat Juice die Juice Services ausgegründet. Die kann für 69 Euro im Monat ein All-in-Paket bieten, samt Installation und lebenslanger Updates, inklusive Wifi in der Garage, um auch die Updates beim E-Auto zu erleichtern. Das umfasst auch alle Updates wegen Gesetzesänderungen und bietet ein zuverlässiges Backend bei Juice. Wo man die Software, die man tatsächlich zu lieben scheint, als den künftigen Unterschied postuliert hat.
Was bedeutet das?
Eichrechtskonformes Laden, smartes Laden, vehicle to grid – was soll da noch kommen? Juice hat geantwortet: Ein eigener starker Prozessor, volle Skalierbarkeit – Juice kann eine oder 1000 oder 10.000 Stationen installieren, voller Service und eine neue megakompakte Hardware.
September 10, 2020 at 01:34PM
https://ift.tt/32gu8OV
Juice Ladetechnik: Neuheitenfeuerwerk - Ladetechnik, Unternehmens-, Wirtschaft- und Branchen-Nachrichten (sonst.) | News | TRANSPORT - die Zeitung für den Güterverkehr (Lkw, Speditionen, Fuhrpark, Nutzfahrzeuge, Verkehrspolitik, Wirtschaft) - Transport - Die Zeitung für den Güterverkehr
Höher, schneller, weiter: Die kommenden Prozessorgenerationen haben es in sich.
Intel behauptete sich jahrelang als Marktführer in der Chipindustrie, inzwischen holt Konkurrent AMD immer weiter auf. Im dritten Quartal 2020 waren die Marktanteile AMDs so hoch wie seit 2013 nicht mehr. Mit seinem 7-Nanometer-Verfahren nutzt der "Emporkömmling" zudem einen Fertigungsprozess, den Spitzenreiter Intel laut Medienberichten noch lange Zeit nicht adaptiert. Wie steht es also um zukünftige Produkte? Offizielle Meldungen und spannende Gerüchte schwirren durchs Netz und geben gerne schon mal Hinweise zur übernächsten Prozessorgeneration. Um den Überblick zu behalten, sortiert und filtert COMPUTER BILD News sowie Leaks und fasst sie in einer übersichtlichen Roadmap für die kommenden Jahre zusammen.
AMD: Neue CPUs in noch feinerem Verfahren
Laut Medienberichten schraubt AMD die Leistung weiter hoch. Die kommenden Chips mit Zen-3-Architektur sollen die CPU-Leistung bei unveränderter Kernanzahl deutlich steigern. Der Feinschliff des Herstellers am Chipaufbau bringt demnach rund 15 Prozent mehr Leistung pro Takt (Instructions per Cycle, IPC), außerdem sollen die Taktfrequenzen etwas steigen. Die Chiplets (Einzelkomponenten) kommen wohl weiterhin vom Zulieferer TSMC, der sie nach wie vor mit 7-Nanometer-Strukturen produziert. Die neuen AMD-Prozessoren für Notebooks tragen intern noch den Codenamen "Cezanne", erscheinen erwartungsgemäß aber als Ryzen 5000, so Berichte. Dank eines Redesigns des Caches, das ebenfalls als bestätigt gilt, besitzen Prozessoren mit Zen-3-Architektur nun jeweils acht Kerne pro Core-Complex (CCX), was vor allem der Gaming-Leistung zugutekommt. Größere, beziehungsweise kleinere Pläne verfolgt man wohl beim Nachfolger Zen 4. Epyc-Modelle sollen dank platzsparender 5-Nanometer-Technik mit mehr als 64 CPU-Kernen erscheinen.
Übersicht: Aktuelle Gerüchtelage kommender AMD- und Intel-Prozessoren (Angaben ohne Gewähr).
Intel: Wann kommt das 7-Nanometer-Verfahren?
Intel gibt sich wie Eingangs erwähnt zurückhaltend, was neue Fertigungsverfahren betrifft. Nach Launch der im 14-Nanometer-Verfahren gefertigten Comet Lake-S-CPU steht mit der nächsten Chip-Generation Rocket Lake vermutlich erneut ein 14-Nanometer-Vertreter ins Haus. Ebenfalls auf Sockel 1200 lauffähig, arbeitet Rocket Lake wahrscheinlich nur mit acht Kernen. Im Vergleich zu Comet Lake wäre das ein Rückschritt: das Topmodell Core i9-10900K bemüht bereits zehn Kerne mit Rechenaufgaben. Rocket Lake müsste also mit einer stark erhöhten Taktrate daherkommen, um die Performance weiter anzuziehen. Im Rahmen der HotChips-Konferenz 2020 vom 16. bis zum 18. August gab es aber bereits erste Informationen zum kommenden Tiger Lake, Intels nächstem Mobilprozessor. Der basiert auf der Fertigung in "10 nm++" und nutzt die aktuellen Willow-Cove-Kerne – die direkten Nachfolger von Intels Sunny Cove.
September 07, 2020 at 11:00AM
https://ift.tt/2ZfwN9J
Intel- und AMD-CPUs 2020/2021: Prozessor-Neuheiten im Überblick - COMPUTER BILD
Intel Core-Prozessor der 11. GenerationTiger Lake in freier Wildbahn
Intel hat Tiger Lake nun offiziell in die Freiheit entlassen. Die CPU nennt sich nun Core-Prozessor der 11. Generation und soll AMDs Ryzen 4000 in die Schranken weisen. Neben einer schnellen integrierten GPU bietet Tiger Lake PCIe 4.0 und Thunderbolt 4.
Firmen zum Thema
Intel hat für Tiger Lake mit Evo gleich eine neue Plattform geschaffen, an der sich die Notebookhersteller orientieren sollen, um mit der neuen CPU und seiner Xe-Grafikeinheit eine optimale Leistung und Akkulaufzeit zu erreichen.
(Bild: Intel)
In den letzten Wochen hat Intel bereits einiges über Tiger Lake verraten. Zuletzt gab es beim Intel Architecture Day Details über die verbesserte 10-Nanometer-Fertigungstechnologie mit dem Namen SuperFin, die zu einem guten Teil für die höhere Taktfrequenz verantwortlich ist, die Tiger Lake gegenüber Ice Lake erreicht. Nun hat Intel die ersten Core-Prozessoren der 11. Generation offiziell vorgestellt und gleichzeitig die Plattform Evo, auf deren Basis die Notebook-Hersteller ihre Designs erstellen sollen, um Tiger Lake die optimalen Lebensbedingungen zu ermöglichen. Allerdings werden auch viele Tiger-Lake-Notebooks auf den Markt kommen, die aus Kostengründen die Evo-Anforderungen nicht erfüllen werden.
Intel kündigt zunächst neun Core-Prozessoren der 11. Generation an; acht werden noch dieses Jahr in Notebooks zu sehen sein. Die Core i3-Quadcore-Modelle 1120G4 und 1125G4 kommen erst 2021. Die Prozessoren werden in zwei verschiedenen Größenvarianten hergestellt: Als UP3 mit einem grundsätzlichen Leistungsaufnahme zwischen 12 und 28 Watt und als kompakter UP4-Prozessor mit 7 bis 15 Watt für sehr dünne und leichte Notebooks oder 2-in-1-Rechner. Bisher hat Intel hier von U- und Y-Modellen gesprochen. Die Leistungsaufnahme und damit auch die Leistung kann dabei vom Hersteller passend zum Notebook-Design, dessen Kühllösung und Akkukapazität festgelegt werden. Die 28 Watt stellen dabei auch nicht die absolute Obergrenze dessen dar, was der Prozessor an Energie aufnimmt. Beim Turbo-Boost kann die Leistungsaufnahme kurzfristig auf bis zu 50 Watt klettern.
Zu den UP3-Prozessoren zählen die Core-i7-Modelle 1185G7 und 1165G7, Sie verfügen über vier Kerne und acht Threads, 12 MB Cache und eine Xe-LP-GPU mit 96 Ausführungseinheiten. Das Topmodell erreicht im Turbo-Boost 4,8 GHz und arbeitet mit einem relativ hohen Basistakt von 3,0 GHz. Das Core-i5-Modell 1135G7 verfügt ebenfalls über vier Kerne mit Hyperthreading, der Cache ist allerdings nur 8 MB groß und bei der GPU sind nur 80 EUs aktiv. Die Core-i3-Prozessoren gibt es mit zwei oder vier Cores, jeweils mit Hyperthreading. Hier kommt die G4-Version der Xe-GPU mit 48 EUs zum Einsatz. Die Hersteller können UP3-Notebooks mit DDR4-3200- oder mit LPDDR4x-4266-Speicher ausstatten. Die UP4-Prozessoren – auch hier gibt es Core i7, i5 und i3 – arbeiten mit einem deutlich geringeren Basistakt von bis zu 1,2 GHz beim i7-1160G7 und 1,8 GHz beim Zweikerner i3-1110G4. Auch der maximale Turbotakt und die Taktfrequenz der GPU sind niedriger. Als Speicher wird hier grundsätzlich LPDDR4x-4266 eingesetzt.
Die Liste der Tiger-Lake-Prozessoren umfasst fünf UP3- und vier UP4-Prozessoren.
(Bild: Intel)
Im kommenden Jahr sollen laut Intel zunächst Pentium- und Celeron-Prozessoren auf Tiger-Lake-Basis sowie die vPro-Plattform mit Core-Prozessoren der 11. Generation folgen. Dass auch Tiger-Lake-Modelle mit mehr Kernen und zusätzlichen PCI-Express-4.0-Lanes kommen werden, hat Intel angedeutet. Bestätigt hat der Hersteller allerdings, dass es keine neuen Mobilprozessoren mehr geben wird, die nicht mindestens in einem 10-Nanometer-Verfahren hergestellt sind.
Willow-Cove-Microarchitektur und Iris-Xe-Grafikeinheit
Intel verwendet bei Tiger Lake Prozessorkerne mit Willow-Cove-Prozessorarchitektur. Sie ist eine Weiterentwicklung der in Ice Lake eingesetzten Sunny-Cove-Microarchitektur. Sie wurde allerdings an die SuperFin-Technologie angepasst und mit einem größeren Level-2-Cache ausgestattet. Der ist nun pro Core 1,25 MB statt 512 KB groß und zudem noninklusiv. Der Level-3-Cache ist nun ebenfalls noninklusiv und von zwei auf bis zu drei MB pro Kern gewachsen. Ein zweifacher Ringbus als Verbindung zwischen Cores, Xe-GPU, Speicherkontroller und den anderen Funktionseinheiten schafft nun eine gegenüber Ice Lake verdoppelte Bandbreite. Der PCI-Express-Controller mit vier Lanes beherrscht nun PCI-Express 4.0. Die Core-Prozessoren der 11. Generation sind damit die ersten Mobilprozessoren mit PCIe 4.0. Intel hat bei der Präsentation angedeutet, dass weitere Tiger-Lake-Modelle hier über mehr Lanes verfügen werden. Weitere Neuerungen bei Tiger Lake sind der integrierte Thunderbolt-4-Controller und Control-Flow Enforcement Technology (Intel CET) sowie Total Memory Encryption als Sicherheitsfunktionen. Als separate und besonders effiziente AI-Funktionseinheit hat Intel den Gaussian and Neural Accelerator (GNA 2.0) im Prozessor integriert. Er soll beispielsweise mit Hilfe eines neuronalen Netzwerks Hintergrundgeräusche bei Videokonferenzen unterdrücken oder das Rauschen in HDR-Bildern eliminieren.
Für die Verminderung der Leistungsaufnahme bei gleichzeitig hoher Performance nutzt Intel die DVFS-Technik (Dynamic Voltage/Frequency Scaling). Die CPU ist in eigene Power-Domänen für Cores, Fabric und das Speicher-Subsystem aufgeteilt, deren Takt abhängig vom Workload geregelt wird.
Ein riesiger Fortschritt gegenüber Ice Lake und noch mehr gegenüber den 14-nm-Prozessoren der Comet-Lake-Serie ist die Iris-Xe-Grafikeinheit. Intel integriert in Tiger Lake die Low-Power-Variante Xe-LP mit maximal 96 EUs und bis zu 1,35 GHz Taktfrequenz. Die Iris Plus in Ice Lake muss mit 64 EUs auskommen und taktet auch niedriger. Zudem hat Intel die Leistung der in Subslices angeordneten EUs aufgebohrt, einen neuen L1-Data-Cache eingeführt und die Größe des L3-Caches in der GPU auf bis zu 3,8 MB erhöht. Zusätzlich kann die Xe-LP-GPU für KI-Workloads eingesetzt werden. Sie bringt mit DL Boost: DP4a eine native Unterstützung für INT8-Inferencing. Auf einem Notebook kann die Technologie etwa für die Bildverbesserung bei Videokonferenzen genutzt werden.
Die Media-Engine verfügt über einen dedizierten AV1-Decoder in Hardware. Der nicht durch Patente belastete AV1-Codec wird als Nachfolger für H.264/AVC gehandelt, produziert aber ohne Hardware-Decoder eine recht hohe CPU-Last. Zudem unterstützt die Intel GPU eine Low-Power-Wiedergabe von HDR10-Inhalten und Dolby Vision. Die Display Engine kann nun bis zu vier Displays über HDMI, DisplayPort, Thunderbolt 4 oder USB Typ-C versorgen und unterstützt Adaptive Sync. Allerdings bleibt es bei HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4.
Beim Gaming verspricht Intel nicht nur die doppelte Leistung im Vergleich zu Ice-Lake-Prozessoren, sondern auch eine deutlich höhere Performance als bei den Ryzen-4000-Prozessoren mit ihrer integrierten Vega-GPU.
Die Evo-Plattform
Mit dem Projekt Athena hat Intel bereits Mitte 2019 Spezifikationen für leichte, leistungsfähige Notebooks mit langer Laufzeit formuliert und die Systemhersteller auch bei der Entwicklung und Anpassung entsprechender Geräte unterstützt. Mit der Evo-Plattform folgt nun eine Weiterentwicklung von Athena, allerdings diesmal mit einem eigenen Logo und wahrscheinlich auch Marketingunterstützung nach dem Vorbild der Centrino-Kampagne Anfang der 2000er-Jahre.
Zu den Vorgaben, die ein Notebook für das Evo-Label erfüllen muss, gehören eine Akkulaufzeit von mindestens neun Stunden unter realen Bedingungen mit einem Full-HD-Display, weniger als 30 Minuten Ladezeit für vier Stunden Betriebsdauer, Aufwachen in weniger als einer Sekunde und ein ohne Verzögerungen bedienbares System auch bei Akkubetrieb. Zudem müssen Evo-Systeme nicht nur über einen Tiger-Lake-Prozessor verfügen, sondern auch Thunderbolt 4 und Wi-Fi 6 bieten. Weitere Bedingungen sind ein 12- bis 15,6-Zoll-Display mit Touch-Funktionalität und schmalem Rahmen, eine Dicke von weniger als 15 mm, mindestens 8 GB Dual-Channel-Arbeitsspeicher und eine NVMe-SSD mit wenigstens 256 GB Kapazität.
Das Acer Swift 5 der nächsten Generation ist eines der erste Evo-Notebooks.
(Bild: Acer)
Intel erwartet insgesamt 150 Notebook-Designs mit Core-Prozessoren der 11. Generation und nennt Hersteller wie Acer, Asus, Dell, Dynabook, HP, Lenovo, LG, MSI, Razer und Samsung. Dabei werden aber sicher nicht alle die Evo-Anforderungen erfüllen, sondern eher die Geräte aus dem Premium-Segment. Konkrete Evo-Ankündigungen gibt es schon von Acer mit dem Swift 5, von Asus mit dem Zenbook Flip S und von Samsung mit dem Galaxy Book Flex 5G. Etliche andere Geräte wie etwa das Yoga Slim 7i Pro und das Yoga 7i oder das Dynabook Portégé X30W-J warten noch auf die Bestätigung durch die Intel-Testlabore.
(ID:46843969)
September 07, 2020 at 01:00PM
https://ift.tt/2R23WRL
zeranjerat.blogspot.com Der Chip-Hersteller MediaTek hat einen neuen Smartphone-Prozessor auf den Markt gebracht. Das System on a Chip (SoC) hört auf den Namen Dimensity 1000C und ist erstmals mit Dual-Display-Support ausgestattet. Die CPU soll in einer Version des LG Velvet zum Einsatz kommen. Der MediaTek Dimensity 1000C stellt eine abgeschwächte Version des schon seit einiger Zeit verfügbaren Dimensity 1000 dar. Der Prozessor ist mit vier Cortex-A77-Kernen, die mit zwei Gigahertz takten, sowie vier Cortex-A55-Kernen ausgestattet. Als Grafikeinheit kommt eine Mali 657-GPU mit fünf Kernen zum Einsatz. Neben zwölf Gigabyte RAM werden HDR10+ und Kameras mit 64 Megapixeln unterstützt. Der Dimensity 1000C stellt das erste MediaTek-SoC mit einer Unterstützung für zwei Bildschirme dar. Das neue Prozessor-Modell soll sich in einer neuen Version des LG Velvet finden lassen. Zunächst soll das Gerät ausschließlich in den Vereinigten Staaten erscheinen und vom US-amerikanischen Provider T-Mobile verkauft werden.
LG Velvet hierzulande mit Qualcomm-CPU
Wann der MediaTek Dimensity 1000C in einem hierzulande erhältlichen Smartphone verbaut sein wird, ist derzeit noch unklar. Bislang hat kein Hersteller ein Gerät mit dem neuen Chip angekündigt. Ob die MediaTek-Variante des LG Velvet in Zukunft auch nach Europa kommt, ist ebenso noch unklar. In Deutschland werden bereits zwei Modelle des Flaggschiff-Smartphones angeboten. Während die 5G-Version mit einem Snapdragon 765G ausgestattet ist, ist in der 4G-Variante ein Snapdragon 845 verbaut.
Erst vor kurzem hatte MediaTek sein eigenes Portfolio um einen neuen Prozessor für Gaming-Smartphones erweitert. Beim Helio G95 handelt es sich um eine CPU mit 5G-Unterstützung und Support für eine erweiterte Version der HyperEngine-Gaming-Technologie. Erste Smartphones mit dem neuen SoC sollen noch im September ausgeliefert werden.
Seit vielen Jahren testet PC Games Hardware Spiele mit echten Ingame-Szenen, die aufwendig validiert und dokumentiert werden. Dieser Artikel beinhaltet alle aktuellen Anleitungen für unsere Prozessor-Benchmarks inklusive Videos der Szenen, damit Sie Ihre CPU Zuhause benchen und vergleichen können. Neue Spiele-Tests sind einmal im Jahr notwendig, da die Spielewelt einem stetigen Wandel unterliegt. Die vollständige Liste der CPU-Benchmarks 2020-2021:
Spiel / Anwendung
Engine
Schnittstelle
Version (Plattform)
Benchmarkszene
F1 2020
EGO-Enginde
Direct X 12
Stets aktuell (Steam)
Spain
Total War Three Kingdoms
Warscape-Engine
Direct X 11
Stets aktuell (Steam)
Xiapi
Doom Eternal
iD Tech 7.2.1
Vulkan
Stets aktuell (Steam)
Gore Nest
Death Stranding
Decima-Engine
Direct X 12
Stets aktuell (Steam)
Queen
Wolcen: Lords of Mayhem
Cryengine
Direct X 11
Stets aktuell (Steam)
Sturmfall
Shadow of the Tomb Raider
Foundation-Engine
Direct X 12
Stets aktuell (Steam)
Kuwaq Yaku
Planet Zoo
Cobra-Engine
Direct X 11
Stets aktuell (Steam)
Meilin
Star Wars Jedi: Fallen Order
Unreal Engine 4
Direct X 11
Stets aktuell (Origin)
Kashyyyk
Battlefield 5
Frostbite-Engine
Direct X 12
Stets aktuell (Origin)
The Last Tiger
Anno 1800
RD-Engine
Direct X 12
Stets aktuell (Uplay)
Bright Sands
Ghost Recon Breakpoint
Anvilnext 2.0
Vulkan
Stets aktuell (Uplay)
Jungle Ride
Borderlands 3
Unreal Engine 4
Direct X 12
Stets aktuell (Epic)
The Droughts
Kingdom Come Deliveance
Cryengine
Direct X 11
Stabile GoG-Version
Rattay Nights
Greedfall
Silk-Engine
Direct X 11
Stabile GoG-Version
Serene
The Witcher 3
Red Engine 3
Direct X 11
Stabile GoG-Version
Toussaint
Red Dead Redemption 2
RAGE-Engine
Vulkan
Stets aktuell (Rockstar)
Saint Denis
CineBench R20
-
-
Build R20.060
MC/SC-Benchmark
DigiCortex
DigiCortex-Engine
-
Version 1.35
BenchLarge
Blender Benchmark
-
-
Version 2.8.3
fishy_cat
Handbrake
-
-
Version 1.3.3
Apple 4K-Preset
Bemerkungen: Der PCGH-Index ist bewusst auf Vielfalt getrimmt, jede wichtige Engine ist vertreten.
In diesem Artikel geht es ausschließlich um das Thema "How-to bench", also die Einstellungen und die Durchführung der brandneuen PCGH-Prozessor-Benchmarks 2020/2021. Wir bieten Ihnen damit die Möglichkeit, die Benchmarks am Privat-PC nachvollziehen und -stellen zu können. Alle ermittelten Werte haben mindestens ein Jahr Gültigkeit - bis 2021 wieder ein neuer Index ansteht. Stichprobenartig überprüfen wir allerdings einzelne Werte. Weichen diese zu sehr vom Ausgangswert ab, wird die CPU noch einmal neu vermessen. Alte Benchmarks sind daher nicht unbedingt mit neuen Benchmarks vergleichbar.
34:25 CPU-Benchmarkparcours 2020/2021: So testet PCGH Prozessoren
Das FAQ erstellen wir aus Gründen der Transparenz und erlauben konsktuktive Kritik, beachten Sie jedoch, dass dieser Benchmark-Parcours seit mehreren Monaten in Stein gemeißelt und nicht mehr anpassbar ist. Wir bieten Ihnen Form der Community-Benchmarks die Gelegenheit an, daran teilzuhaben.
CPU Benchmark FAQ 2020/2021: Savegames
Auch 2020 testen wir anhand von selbst erstellten Spielständen, welche wir Ihnen gerne zum Download bereitstellen - das heißt: Für die Spiele, bei denen das möglich ist. Viele moderne Titel beinhalten Online-Komponenten, welche auch in den Savegames festgehalten werden. Daraus ergibt sich eine Account-Bindung für die jeweiligen Spiele, sodass Sie wohl oder übel mit Ihrem Account an die entsprechenden Stellen spielen müssen. Damit das problemlos klappt, haben wir Videos der Testszenen, und wo sie zu finden sind, vorbereitet. Keine Sorge, in vielen Fällen verwenden wir aus genau diesem Grund anspruchsvolle Sequenzen im Rahmen des Spielanfangs, damit kein stundenlanges Hinspielen nötig ist (aber nicht immer!). Für alle Spiele, bei denen das Spielstandkopieren problemlos möglich ist, haben wir ein Savegame-Paket geschnürt, das Sie zum Testen verwenden können. Der jeweilige Pfad, unter dem die Dateien abgelegt werden müssen, ist hinterlegt.
Die mächtige MSI RTX 2080 Ti Gaming Z Trio bildet die Basis des CPU-Testsystems. Mit einem Takt von bis zu 2,1/9,0 GHz sorgt sie dafür, dass ein GPU-Limit in möglichst weite Ferne rückt.Quelle: PCGH
CPU Benchmark FAQ 2020/2021: Die Basics
Zusätzlich benötigen Sie ein Benchmark-Tool wie CapFrameX oder OCAT, um die Fps-Raten zu ermitteln. Die dort einzustellende Messdauer beträgt bei uns ausnahmslos 20 Sekunden. Im eingebetteten Video stellen wir CapFrameX und die dortigen Einstellungsmöglichkeiten noch einmal kurz vor. Dabei erklären wir auch, wie wir CPUs testen.
Jede CPU wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Im UEFI konfigurieren wir ein TDP-Limit: Jede CPU wird auf die Parameter konfiguriert, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht. Die Geschwindigkeit des verbauten Speichers wird ebenfalls auf die Herstellervorgabe forciert, die Menge mit 32 GiB und die Timings (XMP) geben wir vor. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte und ermöglichen einen fairen Vergleich. Wir nutzen, wenn möglich, immer die neueste Version von Windows inklusive allen (Sicherheits-)Updates. Während der Aufwärmphase haben die Streaming-Systeme außerdem die Chance, sich "einzuruckeln", sodass die Benchmarks zuverlässige Werte ausspucken. Letzteres ist sehr wichtig, der erste Durchlauf bei einem Benchmark spuckt in der Regel zu niedrige Werte aus.
Ansonsten gibt es nur eines zu beachten: Wenn Sie unsere Benchmarks 1:1 vergleichen möchten, dann müssen Sie unsere Benchmarks auch 1:1 nachstellen. Das ist manchmal leichter gesagt als getan, da viele Spiele unzählige Grafikoptionen bieten. Setzen Sie die Detaileinstellungen im Zweifelsfall zurück und stellen Sie sie anschließend so ein, wie in den folgenden Anleitungen und im Video gezeigt. Dazu gehören auch die Einstellungen und Profile im Betriebssystem. Wir verwenden für alle Tests das Energiesparprofil "Ultimative Leistung", welches erst mit einem Befehl in der Eingabeaufforderung freigeschaltet werden muss, schalten die Nvidia-Grafikkarte (RTX 2080 Ti) im Treiber auf "Maximale Leistung bevorzugen" und deaktivieren treiberseitig AF und schalten die Texturfilterung auf "Hohe Leistung". Die wichtigste Treibereinstellung ist das Deaktivieren von V-Sync. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, läuft Ihre Hardware zu jeder Zeit mit dem Maximal-Takt. Die GPU taktet nur herunter, wenn keine oder sehr wenig Last anliegt, was je nach GPU in manchen Benchmarks kein einfach zu erreichendes Ziel ist. Im CPU-Spiele-Index befinden sich Spiele, welche die GPU überdurchschnittlich stark beanspruchen, obwohl wir die Auflösung und andere Effekte minimiert haben. Wir weisen im Einzelnen darauf hin. Generell sollten Sie sich die Videos ganz genau ansehen, vor allem was die Grafikeinstellungen betrifft.
PC Games Hardware wünscht viel Vergnügen und freut sich über Ihre Messungen sowie Feedback!